Maximilian Küthe
Vorträge - Irland - Inseln

Irlands Inseln – Erben der Einsamkeit

Herbromatische Inselwelt im Atlantik, Grenzenlose Freiheit unter Irlands Himmel * Der Ozean in Reinkultur * Dun Aengus - Mächtige Festungsanlage aus vorchristlicher Zeit * Klosteranlagen Auf Skelling-Michael * Inishglora - Brendan, der Seefahrer, erreichte Amerika * Tory - Irlands letzter bewohnter Außenposten * Irish Moore - Steinwüste, Felsenriesen, Klippen wie Zyklopenmauern * Die Blasket Inseln - Geschichten aus einer versunkenen Welt * Märchen und Sagen - Zaubersteine und heilige Orte * Begegnungen mit Menschen und Landschaften von der Neuzeit Unberührt *

Manchmal sind die Inseln flach wie Steinplatten; manchmal sind sie wie Dünen, deren Sand die Häuser verschluckt. Manchmal sind es Klippenwände wie Riesenmauern; manchmal sind es Felsspitzen wie Nadeln; manchmal in sich ruhende Brocken, wie für Ewigkeiten geschaffen. Manchmal gleichen sie Riesenschildkröten, die im Wasser vor sich hin träumen. Manchmal sind sie so weit entfernt, daß man sie nur als dunklen Schatten am Horizont wahrnimmt.

Die ersten Steine, die man auf den Inseln aufschichtete, liegen seit ein paar tausend Jahren dort. Die letzten Steine sind noch in den Mauern verankert. Und die Menschen,
die vor Tausenden von Jahren dort lebten, sind gleich unbekannt wie die, die erst gestern gingen, deren Häuser noch stehen, deren Schränke noch in den Häusern sind, deren Stuhl noch neben dem verstaubten Tisch steht.

In den Geschichtsbüchern kann man, unvollkommen zwar, nachlesen, was einstmals war. So rücken sie dann näher, die vielen Bauten von verschwundenen Völkern und fast vergessenen Heiligen, wie die Klostersiedlung auf dem bizarren Skellig-Felsen St. Michael oder die alten gewaltigen Festungsanlagen auf den Araninseln. Andere Inseln erinnern an St. Brendan, den Seefahrer. Er soll schon im 6. Jahrhundert Amerika mit einem Fellboot erreicht haben. Sein Bericht über diese Reise läßt das vermuten. Die Bauart seines Bootes gleicht denen, die noch heute hier benutzt werden, mit denen die Inselbewohner auf den Atlantik hinausfahren, um den Fisch zu jagen, ihren Lebenserwerb. Ihre Sprache reicht noch zurück in die Keltenzeit, das Gälisch.

Ungezählte Sagen und Geschichten leben noch auf den Inseln.
Wer sie hört, weiß, warum man noch heute den Eindruck hat, so war es gewesen.

Irlands Inseln liegen weit von unserer Welt entfernt.

 

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